Besuch bei Missio 
  Von unserem Klassenzimmer im 4. Stocken aus sehen wir gleich mehrere Kirchtürme von München. Im Reli-Unterricht hatten wir gelernt, dass es überall auf der Welt Christen gibt, nicht nur hier in München, nicht nur bei uns in Deutschland.


So machten wir uns auf den Weg zu Missio-München, um einen Vormittag lang zu erfahren, wo es überall Christen gibt, was ihnen wichtig ist, unter welchen Umständen sie leben (müssen), wie sie Wege finden, den Glauben mit ihrer kulturellen Prägung zu verbinden und wie die Kirche versucht, diese Menschen vor Ort zu unterstützen.
Frau Schmid, die uns kompetent und sehr abwechslungsreich durch den Vormittag begleitete, hatte oft alle Mühe, unsere zahlreichen Fragen zu beantworten. Sie erzählte uns viel über Menschen aus Tansania, was zum Kontinent Afrika gehört. Dann nahm sie uns mit auf die Reise nach Indien, dieses riesige Land, wo Menschen noch heute durch das Kastenwesen von allen Möglichkeiten der Bildung abgeschnitten sind.
Papua Neuguinea war die letzte Station unserer Reise. Beeindruckt haben uns die Speere, mit denen sie die Fische „herausstechen“ und dass die Menschen dort früher mit der Kaurimuschel ihre Wertgeschäfte erledigten. Bevor wir in die Hauskapelle gingen, haben wir noch gemeinsam gesungen und getrommelt.
 
   
   
   
   
Die Einrichtung der Kapelle wurde von Künstlern aus dem südostafrikanischen Malawi gestaltet mit vielen Symbolen und Geschichten aus der Bibel in Verbindung mit ihrem kulturellen Reichtum. Der Abschluss des Vormittags bildete ein gemeinsames Gebet vor dem Tabernakel, der im „Frauenbereich“ steht – besonderer Ort des Lebens und der Kraftquelle.
Beeindruckt machten wir uns wieder auf den Rückweg.